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Gründung 1870 Kleinz-schocher

W. Wommer

Gründung 1885Leipzig München

Werksatatt und Lehranstalt für zeitgemäße Frauenkleidung und verwandte Arbeiten

Marie Vogel-Wommer - die älteste der 3 Schwestern - gründete in München am Wittelsbacherplatz 2 eine Werkstatt und Lehranstalt für zeitgemäße Frauenkleidung und verwandte Arbeiten. Prämiiert wurde ihr Schaffen in Leipzig im Jahr 1900.

Nach dem 1.WK war sie wieder in Leipzig ansässig. Danach verliert sich ihre Spur.

Inhaber: Marie Vogel-Wommer

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Gründung 1893Leipzig

Gebrüder Wommer

Der Begründer des Hauses, Wilhelm Wommer, wurde in verhältnismäßig jungen Jahren - 1893 - aus seinem arbeitsreichen Leben gerissen. An seiner Stelle übernahmen seine beiden ältesten Söhne Wilhelm und Otto die Leitung der Fabrik in der Gießerstraße 33 in Leipzig. Spannend ist, dass um 1897 auch der Schlachthof als Standort der Maschinenfabrik genannt wurde, was für eine enge Verflechtung der Wirkungskreise Brüder untereinander spricht. Beide hatten vom Vater die Erfindungsgabe und ein bedeutendes Konstruktionstalent geerbt.
Als dann auch die beiden jüngeren Brüder Richard und Carl herangewachsen waren und ihre theoretische und praktische Ausbildung im Maschinenbaufach absolviert hatten, traten sie ebenfalls in die Firma ein. Bald jedoch zeigte sich dass totz der ständig wachsenden Ausdehnung des Geschäftsumfanges (seit dem Tode des Begründers lautet die Firma "Gebrüder Wommer") das Arbeitsgebiet für vier so tatkräftige unternehmungsfreudige Männer eng war, und so schieden die drei Jüngeren später wieder aus, um sich einen neuen eigenen Wirkungskreis zu schaffen.
Die Fabrik blieb im Besitze des ältesten der Söhne des Begründers, der sie im Sinne des Vaters weiter führte, vergrößerte und zu einem höheren Ansehen brachte.

Inhaber:

1893 Irene Adelheid Maria Wommer

1893 Wilhelm Wommer Jun., Otto Wommer

18..? Wilhelm Wommer Jun., Otto Wommer, Carl Wommer, Richard Wommer

1902 Wilhelm Wommer Jun., Carl Wommer

1909 Max Wommer

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Gründung ca 1895Leipzig

Fleischerei-Maschinen Leipzig Südvorstadt

Der zweit-älteste Bruder der Gebrüder Wommer - Otto Wommer - arbeitete um 1895 als Ingenieur in der Kanstraße 112 in der Leipziger Südvorstadt und gründete "Fleischerei-Maschinen Leipzig". 1902 lag die Verantwortung bei Richard Wommer - Entweder übernahm er damals die Wirkungsstätte nach dem Otto Wommer nach Türkismühle zog - oder war bereits zuvor in der Firma engagiert.

Inhaber:

1895 Otto Wommer

1902 Richard Wommer

19xx Alexander Wommer

Falls Sie Nachfahren oder Verwandt mit der Otto Wommer bzw. Richard Wommer sind bzw. Informationen zu seinem Leben haben, bin ich für Ihre Nachricht sehr dankbar!
Gründung um 1901Türkismühle

Otto Wommer - Maschinenfabrik, Zentralheizungswerk 

Der zweit-älteste Bruder der Gebrüder Wommer - Otto Wommer - um 1895 in der Kanstraße in Leipzig wohnhaft (nur wenige Meter von meinem jetzigen Wohnort entfernt), kehrte um die Jahrhundertwende nach Türkismühle - nahe Hirstein zurück. Dort heiratete er und gründete eine Eisengießerei - ein Hinweis auf seinen Wirkungsbereich fand ich auf www.alt-oldenburg.de - wo seine Firmenpräsentation auf der Landesgewerbeausstellung 1905 von Alt-Oldenburg dokumentiert ist. Auch sein älterer Bruder Wilhelm Jun. folgte ihm später zurück in den Westen. Sein Bruder Richard verblieb in der Kantstraße in Leipzig - mit dem er wahrscheinlich zusammen vor der Jahrhundertwende "Fleischerei-Maschinen Leipzig" betrieb.

Des weiteren ist überliefert, dass gegossene Eisenteile von Wilhelm nach Leipzig in die Gießerstraße geliefert wurden. Ob diese aus der in Türkismühle gegründeten Fabrik stammen, muss allerdings noch geklärt werden.

Inhaber: Otto Wommer

Falls Sie Nachfahren oder Verwandt mit der Otto Wommer bzw. Wilhelm Wommer sind bzw. Informationen zu deren Leben haben, bin ich für Ihre Nachricht sehr dankbar!
Büro 1906Leipzig

Baumeister Georg Wommer - Ingenieur- u. Architektur-Bureau

Georg Wommer widmete sich im Gegensatz zu den Gebrüdern Wommer dem Bau von Fabrikbauten, maschinellen Anlagen sowie Betriebsanlagen. Sein Büro war in der Windmühlenstraße 48 in Leipzig.

Unter seiner Handschrift entstand unter anderem 1908 die Drahtstiftefabrik in der Markranstädter Straße 4, die Erweiterung der Seifenfabrik Leipzig sowie das Wohnhaus in der Jahnallee 71 - in Leipzig Alt-Lindenau.

Höchstwahrscheinlich wurde er von Paul Möbius für seine Fachrichtung inspiriert, der zum Bau eines Ausstellungspavillons zur Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung Leipzig 1897 von Wilhelm Wommer und Gustav Nieztschmann engagiert wurde. Paul Möbius war ein berühmter Vertreter des Leipziger Jugendstils.

Georg Wommer stirbt in noch jungen Jahren am 1. September 1915. Ob er, wie bereits sein jüngerer Bruder Hugo, sein Leben im Kriegsgeschehen verliert, ließ sich noch nicht klären. Fest steht allerdings, dass mein Opa sowie der Bruder meines Opas nach ihren jung verstorbenen Onkeln Georg und Hugo benannt wurden.

Inhaber: Georg Wommer

 

Falls Sie Informationen zu den Bauwerken von Georg Wommer, mögliche Verbindungen zu Paul Möbius oder zu seinem Leben haben, bin ich für Ihre Nachricht sehr dankbar!

Firma 1909Leipzig

Gebrüder Wommer geht in Alleinbesitz über

Max Wommer - zweit-jüngster Sohnes des Begründers - übernimmt mit dem Tod von Wilhelm Wommer Jun. im Jahr 1909 das Unternehmen.

Max Wommer arbeitete zuvor über fünf Jahre in Afrika. Trotz seiner Jugend bekleidete er den verantwortungsvollen Posten eines Prokuristen im Import- und Exportbetrieb bekannter Algier- und Marokko-Firmen. Er genoß auch außerhalb seines
eigentlichen Wirkungskreises das größte Vertrauen und wurde u. a. mit der Organisation verschiedener deutscher Handelsniederlassungen sowie mit der Errichtung der deutschen Reichspostanstalt und des österreichischen Konsulats
in Tetuan beauftragt.
Um seiner einjährig-freiwilligen Dienstzeit zu genügen, mußte Max Wommer 1908 in die Heimat zurückkehren - Wieder in Leipzig, erwachte das Interesse an der väterlichen Fabrik in ihm, so dass er jede freie Stunde während seiner Dienstzeit im Interesse der Firma verbrachte.

Mit dem Tod von Wilhelm Wommer Jun. geht das Unternehmen in seinen Alleinbesitz über. Sitz ist in der Gießerstraße 47 in Leipzig um 1920.

Inhaber: Max Wommer

 

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Firma 1913Leipzig

Wommer Werk GmbH

Gegenstand der Wommer Werk GmbH um 1913 war die Fabrikation und Vertrieb von Gleich-, Dreh- und Wechselstrommaschinen und Apparaten. Stammkapital: 80 000 M; Sacheinlage (Fabrikate, Rohstoffe, Werkzeuge, Modelle, Zeichnungen).

(Quelle: Elektrotechnik und Maschinenbau: Volume 31 Springer Verlag, VDE-Verlag, 1913 - Technology & Engineering S. 23: Ausg. A., Volume 34)

Das Gründungsjahr ist nicht sicher belegt - laut Werbe-Dokument von 1923 war es 1915 - jedoch wiederspricht dies definitiv Quelle: Elektrotechnik und Maschinenbau: Volume 31 von 1913 in dem die Firma bereits namentlich erwähnt wird. Wahrscheinlich gab es bereits um 1905 erste Bestrebungen einer Gründung. Der Fokus der Produktion hatte sich ab 1915 wahrscheinlich vom Vertrieb von Gleich-, Dreh- und Wechselstrommaschinen und Apparaten wieder in Richtung der Familientradition - den Freischereimaschinen bewegt, so dass dies einer Neugründung gleich kam. Damit stand er in direkter Konrurrenz zu Max Wommer, von den Gebrüdern Wommer.

Inhaber: Karl Wommer

 

1913bis 1917Berlin

Gebrüder Wommer - Satellit in Berlin

In Berlin wurde eine Niederlassung in der Nähe der Spandauer Brücke in der Dircksenstraße 50 gegründet (Quelle Berliner Adreßbuch 1913-1917, Zweiter Band) - Hugo Wommer - der jüngste der 8 Söhne von Wilhelm Wommer Sen. - hatte höchstwahrscheinlich den Firmenzweig in Berlin gemanaged - dies ist jedoch nicht belegt. Besonders interessant wäre, wer diese Zweigniederlassung im 1.WK leitete, denn zu Beginn des 1. Weltkriegs ist Hugo Wommer gefallen.

möglicher Inhaber: Hugo Wommer

Gründung um 1920Saarbrücken

Wommer, Gebrüder G.m.b.H. - Otto Wommer  

Otto Wommer - wohnte und arbeitete bereits im Jahr 1920 in Saarbrücken unter dem Namen Gebrüder Wommer G.m.b.H. - Maschinenfabrik u. Eisengießerei, Saarbrücken 3, Brauerstr.18-22. (Quelle: 1920: Das Echo: mit beiblatt Deutsche export revue. Wochenzeitung für politik, literatur, export und import, Volume 39)

Inhaber: Otto Wommer

Firma 1925 Leipzig

Chrom-Industrie Anlagen Max Wommer

Max Wommer gründet ein weiteres Unternehmen "Chrom-Industrie Anlagen Max Wommer" - 28404, Galvanische Einrichtungen in Rückmarsdorf bei Leipzig und später 1929 C1 Rudolphstr. 4

1926 erscheint sein Werk "System Wommer" - Die elektrolytische Verchromung.

Update 31.08.2013:

Vermutlich war im Jahr 1927 Max Wommer der Auftraggeber zum Dokumentarfilm "Die Galvanotechnik im Film" der "Werk- und Werbefilm GmbH (Leipzig)".

Dieser Schluss war jedenfalls sehr naheliegend, da die Werk- und Werbefilm GmbH (Leipzig) bereits den Film "Saxonia, die Weltmarke für Fleischereimaschinen" produzierte und Max Wommer seinen Wirkungskreis auf den Bereich der Galvanotechnik im Raum Leipzig erweiterte.

1928 wurde die Chrom-Interessen-Gemeinschaft (CIG) gegründet, der auch die Chrom-Industrie Max Wommer angehörte. Weitere Gründungsmitgleider waren Elektro-Chrom-Gesellschaft mbh, Berlin, Siemens & Halske AG, Berlin-Siemensstadt und die Langbein-Pfanhauser Werke AG, Leipzig. 1930 traten die beiden Chemie-Giganten IG Farbenindustrie AG, Frankfurt/Main und E. Merck, Darmstadt bei.

Inhaber: Max Wommer

Firma 1925 Leipzig

Wommer Werk GmbH - Marke Lipsia

Die Wommer Werk G.m.b.H. im Jahr 1925 mit Sitz in Plagwitz - Zschocherische Straße 58-60 - wird unter der Marke Lipsia geführt – Das Maschinenwerk Plagwitz "Wommerwerk" befindet sich auf einem 6000m² großem Gelände... Jedoch hält sich die Fabrik im Rahmen der Weltwirtschaftskriese nicht lange an diesem Standort.

Inhaber Karl Wommer

ca 1927Leipzig

Fleischerei-Maschinen Alexander Wommer Leipzig Südvorstadt

Alexander Wommer Sen. - mein Urgroßvater - führte mit hoher wahrscheinlichkeit Richard Wommers Fleischerei-Maschinen Gewerbe in der Altenburger Str. 52 weiter - bzw. war bereits an dieser früher schon beteiligt. Dies begründet sich auf Grund der Nähe zur Kantstraße 112. Der Zeitpunkt zum Firmen-Start in der Kantstr. ist unbekannt.

Inhaber:

1927 Alexander Wommer Sen. (erster Telefonbucheintrag)

1932 übernimmt Alexander Wommer Jun. die Firma

Firma 1928Leipzig

Gebrüder Wommer wird eine Aktiengesellschaft

Max Wommer - Alleininhaber wandelt die Firma in eine Aktiengesellschaft um. Für Werbezwecke wurde 1927 ein Kurz-Dokumentarfilm "Saxonia, die Weltmarke für Fleischereimaschinen" von der Firma Werk- und Werbefilm GmbH (Leipzig) produziert (Quelle www.filmportal.de)

Inhaber: Max Wommer

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ca 1931Berlin

Gebrüder Wommer - Satellit in Berlin

Alexander Wommer Jun. -Sohn von Alexander Julius Wommer Sen. übernimmt die Verantwortung für des Firmenzweig "Gebrüder Wommer" seines Onkels Max Wommer in Berlin in der Deutsch-Kronerstr 7. bis 1933.

Quelle: Branchen-Fernsprechbuch (Handels-, Gewerbe- und Berufsverzeichnis) für Groß-Berlin und Umgegend, 1931

Ein 15 Jahre zuvor war bereits eine Niederlassung an der Spandauer Brücke 4. 5. in Berlin (Quelle Berliner Adreßbuch 1914, Zweiter Band)

Inhaber: Alexander Wommer Jun.

ca 1932Leipzig

Fleischerei-Maschinen Alexander Wommer Leipzig Südvorstadt

Alexander Wommer Jun. übernimmt von seinem Vater den Betrieb in der Altenburger Str. 52 in Leipzig - Zuvor war er bereits einige Jahre in Berlin. Später wird die Adresse auf dem Papier zu Kaiserin-Auguste Straße 77 geändert.

Inhaber: Alexander Wommer Jun.

 

Firma 1932 Leipzig

Wommer Werk GmbH - Marke Lipsia

Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um die Fortführung der Wommer Werk G.m.b.H. Der Sitz der Firma änderte sich recht häufig:

- 1928 Eisenbahnstr. Str 7, in Leipzig - Zentrum.

- 1932 Leu. Franz Flemming. Str 7 - Leipzig

- 1935 - Wommer „Lipsia“ Phil.-Reiß-Str. 83

 

Inhaber Karl Wommer

Firmensitz 1934Saarbrücken

Wommer, Gebrüder G.m.b.H.  und Wommerwerk - Otto Wommer

Sitz ist nun Karcherstraße 17 in Saarbrücken. (Quelle: Adressverzeichnis 1934) - Otto Wommer war zu diesem Zeitpunkt in Saarbrücken immer noch sehr in die Arbeit seiner Brüder in Leipzig involviert. Er arbeitete als Satelit für die Gebrüder Wommer (Fleischereimaschinen und - Bedarf) als auch für die Wommerwerk G.m.b.H. als Eisengießer.

Inhaber: Otto Wommer

Firma 1938Leipzig

Gebrüder Wommer AG wird übernommen

Max Wommer überlässt "Gebrüder Wommer AG" der Familie Paul Wilhelmi, die die Mehranteile an der Firma erworben hat. Das Schicksal der Firma "Saxonia – Fleischereimaschinen." in der Gießerstr. 47 liegt erstmalig nicht mehr in der Hand der Familie Wommer.

Er übernimmt fortan beratende Funktionen als Maschinen Handelsgesellschaft in der Rosentalgasse 19 C1 in Leipzig

Inhaber: Paul Wilhelmi

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Firma 1939Leipzig

Max Wommer-Maschinen-Handelsgesellschaft

Nachdem Max Wommer die "Gebrüder Wommer AG" der Familie Paul Wilhelmi überlassen hat, widmet er sich fortan der Unternehmensberatung als Maschinen-Handelsgesellschaft in der Rosentalgasse 19 C1 in Leipzig.

 

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Firma 1939 Leipzig

Wommer Lipsia wird Fleischereimaschinen-Kom.-Ges.

Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um die Fortführung der Wommer Werk G.m.b.H. sowie Wommer Werk G.m.b.H. Lipsia - Der Sitz der Firma änderte sich im Jahr 1939 zu:

Bülowstr. 41. in Leipzig

Quelle - Telefonbücher; Weitere Quelle:
Die Wurzener Industrie 1797-2002 - Richard Klinkhardt - 2005
"Fleischwölfe und Cutter aus Grauguss wurden ab 1931 mit der Firma Wommer-Lipsia, Leipzig, welche die Konstruktion und Modelle zur Verfügung stellte und den Vertrieb übernahm, produziert. Wommer-Lipsia bildete eine Kommanditgesellschaft, in der Reinhard Klinkhardt Kommanditist war. Der in Leipzig wohnhafte Komplementär und Geschäftsführer Junghans leitete die Gießerei etwa 1950 bis 1956.

Inhaber: Johan Junghans - verheiratet mit Marie Emma Klara Wommer (7.6.1906 – 25.04.1983) - wahrscheinlich die Tochter von Karl Wommer.

Firmen

Gebrüder Wommer

"Saxonia, die Weltmarke für Fleischereimaschinen"

Was wurde aus dem Kurz-Dokumentarfilm "Saxonia, die Weltmarke für Fleischerei-maschinen" produziert von der Firma Werk- und Werbefilm GmbH Leipzig von 1927? Quelle www.filmportal.de

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