BauwerK: Drahtstift- und Drahtwarenfabrik Max Billhardt in Leipzig

Die ehemalige Drahtstift- und Drahtwarenfabrik Max Billhardt in der Markranstädter Str. 4 Leipzig, wurde 1908 von Georg Wommer im sogenannten Reformstil projektiert. Das langgestreckte dreigeschossige Gebäude mit dem schmalen Kopfbau, das heutzutage u.a. als Probenraum genutzt wird, ist über eine hofseits gelegene Treppe östlich einer Toreinfahrt zugänglich. An die Hofeinfahrt, dessen rückwärtige Seite baulich geschlossen ist, schließt sich westlich ein dreigeschossiges – wahrscheinlich älteres – Gebäude mit weiteren nachgelagerten Baulichkeiten an.

Drahtstifte- und Drahtwarenfabrik Max Billhardt
Briefkopf der Drahtstift- und Drahtwarenfabrik Max Billhardt, 1942 (Sächs. Staatsarchiv Leipzig)

Der Kopfbau der Markranstädter Str. 4 ist an der straßenseitigen Front mit Sanitäreinrichtungen ausgestattet. Das 1. OG des Baus wird von einem schmalen Korridor mit einseitiger Raumflucht durchzogen. [vgl. Richard Brüx – www.leipziger-industriekultur.de/billhardt/]

Laut Sächsischem Staats- und Wirtschaftarchiv wurde am 24.03. 1890 die Firma Billhardt gegründet und 1905 als „Leipziger Drahtstift-Fabrik Max Billhardt GmbH“ neu firmiert. Der erste Adressbucheintrag stammt aus dem Jahr 1891, letzter eruierter Adressbucheintrag 1949 als: „Billhardt & Co. Draht- u. Eisenwaren-Großhandlung Sonderabt. Schuhbedarfs-Artikel„.

Das Bauwerk wird als Kulturdenkmal im Freistaat Sachsen unter der Denkmaldokument-Obj.-Dok.-Nr. 09261803 geführt.

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