Kutter Rapid – techn. Stand 1939

Ende der 30iger wurde der Fokus der Maschinenherstellung auf Bautypen, die sich für den Einsatz in Großküchen eignen, ausgerichtet. Kleinere Elektro-Kutter Modelltypen wie „M“ und „N“ verschwanden in dem nun wieder Inhaber-geführten Unternehmen. Auch die Säulenmodelle der Elektro-Kutter wurden nicht mehr beworben. Dafür entstand ein neuer Bautyp – der Elektro-Kutter „P 80“ mit 80 Liter Schüsselvolumen – welcher aus dem Typ des P-Kutters (75 Liter) entwickelte und sich nun in die Elektro-Kuttertypen NO, O sowie OP als nun größter Bautyp einordnete. Zudem wurden natürlich weiter die Elektro-Groß-Kutter E und EE produziert und weiter optimiert, was sich in der Reduktion des Gewichts und in einer höheren Tourenzahl im Vergleich zu Mitte der 30er zeigt. Folgende Beschreibung findet sich in einem Leaflet um 1940 wieder:

„Saxonia“-Elektro-Kutter

  • Geringer Raumbedarf der Maschine gestattet die Unterbringung in kleinsten Räumen!
  • Geschlossene und glatte Bauart ermöglicht leichtes Säubern! – Der im Fundament eingebaute Motor ist leicht auswechselbar und außerdem vor Schmutz und Nässe geschützt!
  • Durch Haubensicherung bester Unfallschutz!
  • Haubenlagerung doppelt und verstellbar!
  • Messerwelle läuft in Kugellagern, daher geräuschloses Arbeiten !
  • Keilriemenantrieb gewährleistet größte Durchzugskraft und Schonung von Motor und Maschine!

„Saxonia“-Elektro-Großkutter

Schwerste Spezial-Typen für Dauerleistung im Großbetrieb!

"Saxonia" - Elektro-Großkutter E und EE
„Saxonia“ – Elektro-Großkutter E und EE
  • Konisch verstärkte Messerwelle, daher kein Durchbiegen oder Vibrieren!
  • In wassersicheren Präzisionskugellagern laufend!
  • Ausbalancierte Haube in breiter nachstellbarer Doppellagerung!
  • Nachstellbare Lamellen-Kupplung, deshalb elastische Kraftübertragung!
  • Durch Schwungscheibe gleichbleibende Touren- und Schnittzahlen!
  • Leicht auswechselbarer Motor im Fundament eingebaut, daher vor Wasser und Schmutz geschützt!
  • Größte Durchzugskraft und geräuschloser Gang durch Keilriemenübertragung!

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