„Saxonia“ Fleischschneide-Maschine (Wolf) – techn. Stand 1924

Die kleineren Bautypen waren auch nach dem ersten Weltkrieg weiter gefragt. So wurde die Wolf HK-Reihe konsequent weiterentwickelt. Auch die kleineren Maschinen für Handbetrieb auf Gestell der Typen A, AA, B BA und BB wurden noch produziert. Sämtliche Lager wurden nun mit Phosphor-Bronzelager-Hülsen ausgestattet, was die Abnutzung wesentlich verringerte. Einen Schnitt gab es bei den größeren Maschinentypen – diese wurden nun ausschließlich – in der neuen Bauweise – ohne Zahnräder produziert. Auch deren Konstruktion wurde komplett überarbeitet: Die Riemenscheiben wurden nicht mehr fliegend angeordnet sondern durch ein gediegenes Bronze-Ringschmierlager außen nochmals gestützt. Absolut neu war 1923 der Motorwolf. Ein Fingerzeig in die Zukunft – angeboten wurde diese Maschinenserie für Gleich-, Dreh- und Wechselstrom. Folgende Beschreibung für die „Saxonia“-Fleischwölfe findet sich in einem Katalog um 1924 wieder:

„Saxonia“- Fleischschneidemaschinen (Wölfe)

Unsere „Saxonia“-Wölfe vereinen bei schwerster Bauart und doch gefälliger Form praktischste Konstruktion und grundgediegene Arbeit. Ganz besondere Sorgfalt verwenden wir auf die Ausbildung der Lagerstellen. Sämtliche Lager sind mit Phosphor-Bronzelager-Hülsen ausgestattet, die erfahrungsgemäß am besten der natürlichen Abnutzung widerstehen und schließlich mit Leichtigkeit ausgewechselt werden können, so dass dadurch die ganze Maschine dauernd auf ihrem Wert erhalten bleibt.

Unsere „Saxonia“-Wölfe erhielten den ersten patentamtlichen Schutz auf den inzwischen zur allgemeinen Einführung gelangten Schneckenausstoßhebel. Diese Neuerung war eine solche wesentliche und gleich in so vollkommener Weise getroffen, dass wir daran inzwischen nichts zu verbessern brauchten und alle unsere Wölfe auch heute noch damit ausrüsten. Dagegen sind die Riemenscheiben nicht mehr fliegend angeordnet sondern durch ein gediegenes Bronze-Ringschmierlager außen nochmals gestützt, wie wir dies bei unseren größten Typen von Anfang an gehalten haben.

„Saxonia“- Wölfe sind also 3 fach gelagert. Die „Saxonia“-Wölfe sind in der Form vollendet, schön und zweckmäßig.

„Saxonia“-Fleischschneide-Maschinen

für kleine Fleischereien, Hausschlächter, Hotels, Küchenbetriebe usw.

(Messer und Scheiben müssen unser Zeichen tragen.)

"Saxonia"-Fleischschneide-Maschinen Typen H, HK, HKO  um 1924
"Saxonia"-Fleischschneide-Maschinen Typen HKO1 um 1924

Unsere zahnradlosen, daher vollständig geräuschlos arbeitenden „Saxonia“-
Fleischschneide-Maschinen für Hand- und Kraftbetrieb sind zu Tausenden in Gebrauch und besonders zu empfehlen.
Obige Maschinen werden auch mit verlängertem Gehäuse für doppelten Schneidsatz geliefert und kosten …………. % mehr.


Fleischschneide-Maschinen

A, AA, B, BA, BB

Fleischschneide-Maschinen A, AA, B, BA, BB um 1924

„Saxonia“-Fleischschneide-Maschine HKOM

auf Schrank mit Marmorplatte und eingebautem Motor. Vollständig geräuschlos, da Maschinen ohne Zahnräder. Speziell zum Schneiden von Schabe- und Hackfleisch, Klops usw. – Für Laden , Gaststätten und Küchen.

"Saxonia"-Fleischschneide-Maschine HKOM um 1924

Saxonia-Motorwolf „MW 90“

2 D. R. Patente und D. R. G. M.

für Fleischer~ und Aufschnittgeschäfte, Großküchenbetriebe, Garnison ~
und Schiffsküchen für Fleisch~, Gemüse- und Kartoffelverarbeitung.

Saxonia-Motorwolf "MW 90" um 1924
Saxonia-Motorwolf "MW 90" Specs um 1924

Neueste „Saxonia“-Maschine

Neueste "Saxonia"-Maschine um 1924
Größenbezeichnungen

„Saxonia“-Talg- und Fleischschneide-Maschinen

KO, LO, WO

"Saxonia"-Talg- und Fleischschneide-Maschinen um 1924
"Saxonia"-Talg- und Fleischschneide-Maschinen - Größenbezeichnungen Typen KO, LO, WO - 1924

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